Die besten Motorradrouten der Welt

Die Route 66 in den USA ist die wohl berühmteste Straße die man einmal im Leben mit dem Motorrad gefahren sein muss. Die Mutter aller Routen ist stolze 4000 Kilometer lang und verbinden den Mittleren Westen der USA mit der Westküste. Die meisten starten wie im gleichnamigen Lied in Chicago und beenden die Tour in Los Angeles. Die Straße hat heute nicht mehr die offizielle Bezeichnung, aber der Mythos lebt weiter und das wird wohl auch noch lange Zeit so bleiben. am besten fährt man übrigens mit einem Chopper, denn die Wege sind lang und einsam.

Ruta 40 in Argentinien
Nochmal 1000 Kilometer länger ist die argentinische Ruta 40. Sie erstreckt sich von Cabo Vírgenes bis nach Quiaca an der bolivianischen Grenze. Die Ausblicke sind spektakulär denn man fährt die meiste Zeit entlang der Anden und kommt durch über 20 Nationalparks. Die Ruta 40 ist nicht nur die längste Straße in Argentinien, sondern auf einigen Abschnitten auch sehr verkehrsreich. Die meisten Touringmotorbikes sind hier das richtige Gefährt.

Transalpine
Die Route die der XL Reihe von Honda ihren Namen gegeben hat, ist etwas für Kurvenfans. sie gehört zu den etwas anspruchsvolleren Routen und führt von Grenoble in Frankreich nach Venedig in Italien. Man kommt außerdem durch die Schweiz und durch Österreich und bekommt Alpenpanorama satt. Der höchste Punkt ist der Stelvio-Pass mit 2700 Meter über dem Meeresspiegel.

Das Dach der Welt: Tibet
Wer schon alle anderen Routen gefahren ist und eine Herausforderung sucht, sollte sich die Strecke von Lhasa nach Kashgar vornehmen. Sie ist 3500 Kilometer lang und nur für erfahrene Biker geeignet – und wollte auch nicht alleine gefahren werden. Die Herausforderungen von schlechten Straßen, Gerölllawinen und fehlende Werkstätten werden mit dem einmaligen Panorama des Himalaya und den überaus freundlichen Einheimischen belohnt. Wer auf dem Dang-Pass steht, kann den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, sehen und auch die Gipfel einiger anderer Achttausender.

Ho Chi Minh City nach Hanoi und Sapa
Die Strecke an der Küste Vietnams ist zwar kleine klassische Motorrradroute, vor allem wegen des durchaus gefährlichen Verkehrs, aber bei Backpackern beliebt, die mit 250er Motorrädern das Land erkunden. Man kann auf dem Weg Abstecher in die Berge nach Dalang machen und im Norden die Bergvölker in Sapa besuchen, bevor man in Hanoi sein Motorrad versucht an andere Reisende zu verkaufen, die in den Süden wollen