Fehler beim Motorradfahren

Eines der größten Probleme beim Motorradfahren ist, das sich der Fahrer selbst überschätzt. Die größte Risikogruppe sind dabei die über 45-jährigen, die zwar das Geld haben um sich ein Motorrad zu kaufen, aber so gut wie keine Erfahrung. Sie unterschätzen die Kraft des Motors und überschätzen die Fähigkeiten der Bremsen.

Schon beim Kauf können Fehler gemacht werden, wenn das Bike nämlich zu groß oder zu klein ist. 150 Kilogramm müssen zumindest mal gehalten werden, wer das nicht schafft, sollte ein leichteres Modell nehmen. Wichtig ist auch dass beim Sitzen beide Fußsohlen (und nicht nur die Spitzen) den Boden berühren und man dennoch locker sitzt. Auch der Lenker sollte eine Höhe haben, die man als bequem empfindet.

Die meisten Unfälle passieren, weil Kurven falsch eingeschätzt werden. In der Regel wird zu schnell in die Kurve gefahren und auch noch am falschen Punkt zu stark gebremst. Deshalb der Rat: Es ist noch niemand aus der Kurve geflogen, weil er zu langsam gefahren ist.

Auch Regen sollte als gefährlich eingeschätzt werden. Was man am Manövern mit einem Auto noch bewerkstelligen kann, ist mit einem Motorrad nicht mehr möglich. Also: Bei Regen runter vom Gas!