Warum die Absatzzahlen bei Motorradverkäufen steigen

Seit etwa sechs Jahren steigen die Absatzzahlen bei Motorrädern wieder, nachdem sie dramatisch gesunken waren. Die Gründe für den Niedergang waren vor allem dass Motorradfahren als unökologisch galt, vor allem weil es mit den Begriffen Gas geben und Rennen verbunden war (auch wenn ein Motorrad weniger schluckt als ein Auto). Heute aber scheinen Menschen individueller sein zu wollen.

Das Motorradfahren ist mit Freiheit besetzt, mit Unabhängigkeit und mit Lebensfreude. Es geht um das ursprüngliche Genieße der Umgebung, nicht so sehr die Geschwindigkeit als der Fahrtwind sind ein sinnliches Erlebnis, das selbst ein Cabrio nicht bieten kann. Für manche ist es auch das Bändigen einer starken Maschine und das Gefühl die Kontrolle darüber zu haben (wobei sich viele damit überschätzen).

Und schließlich ist es auch rechtlich einfacher geworden, ein Motorrad zu fahren: selbst wenn man schon älter ist muss man bei einem Führerschein nicht wieder bei Null anfangen. Und gerade die 45jährigen haben auch das Geld, ein neues Motorrad zu kaufen. Viele hatten früher schon ein Moped oder Kleinkraftrad, haben dann eine Familie gegründet und wollen nun wieder auf zwei Rädern durch die Welt – und sei es nur am Wochenende zum Spaß.