Die Flops der Motorradbauer

Die bayerische Firma BMW dachte sie könnte sich dem Markt für urbane Menschen öffnen und einen Motorroller auf den Markt bringen, für den man nicht einmal einen Helm braucht. Heraus kam ein Gerät, das zwar vom TÜV und den Versicherungen genehmigt wurde, aber von sonst keinem. Die BMW C1 war ein Motorrad mit Dach, und wo gut und praktische die Idee war, so weit war sie von allem entfernt für das BMW als Motorradmarke stand.

Als Yamaha seine Tricity-Maschine auf den Markt brachte, glaubten die Fans der Marke die Designer hätten Drogen genommen. Zwar kannte man bereits Tribikes, aber da waren hinten zwei Räder. Bei der Yamaha waren sie vorne. Niemand wollte zunächst so ein Bike kaufen, bis Tests zeigten, dass es hervorragende Fahreigenschaften hatte. Bei 125cc reicht auch der A1 Führerschein.

Und noch einmal BMW: Mit der K1 wollte man in die Klasse der Superbikes einsteigen und präsentierte stolz ein Modell mit einer Vollverkleidung, dass einen geringen Strömungswiderstand bot. Mit 987cc bewegte man sich in der Oberklasse der Motorräder, aber keine wollte sie kaufen. Der Reihenmotor war nicht BMW-typisch (wenn auch durchaus leistungsfähig) und das Design sollte futuristisch sein, war es aber nicht.